Faszination Antarktis

von Thomas Lange

Es gibt einen Ort auf dem Planeten, der mich irgendwie fasziniert: Die Antarktis.

Die Antarktis ist ein Kontinent komplett aus Eis und hat das lebensfeindlichste Klima der Erde. Sie ist größer als Europa, und das Eis ist bis zu 4700 Meter dick. Die Durchschnittstemperatur liegt bei -55 ° C. Die tiefste, jemals nachgewiesene Temperatur wurde am 21. Juli 1983 an der Wostok-Station, 1287 Kilometer vom geographischen Südpol entfernt, mit -89,2 ° C gemessen.

Richtige Zivilisation gibt es in der Antarktis natürlich keine; lediglich Forscher und Wissenschaftler kommen in den Sommermonaten um das antarktische Klima zu erforschen. Dabei leben diese meistens in extra eingerichteten Forschungsstationen wie z.B. der McMurdo-Station.

In der Antarktis existieren auch keine vier Jahreszeiten. Es gibt lediglich den Sommer und den Winter. Dabei geht der Sommer von Oktober bis Februar und der Winter von März bis September. Während es im antarktischen Sommer nahezu 24 Stunden am Tag hell ist, ist es im antarktischen Winter meistens dunkel, da die Sonne nicht über den Horizont hinaussteigt. Deswegen ist es in der Antarktis auch so unfassbar kalt: Die weiße Fläche wirft die Sonnenstrahlen einfach wieder in den Weltraum zurück.

Der Unterschied zwischen der Antarktis (Südpolarkreis) und der Arktis (Nordpolarkreis) ist übrigens, dass die Antarktis aus bis zu 4700 Meter dickem Schelfeis besteht und im Gegensatz zur Arktis ein ganzer Kontinent ist. Deshalb treffen Eisbären und Pinguine auch niemals aufeinander, da Eisbären auf der Nordhalbkugel leben und Pinguine auf der Südhalbkugel.

Der Verfasser

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