Mr. Robot: Realistische Hackerserie

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Ich habe eben die erste Staffel von Mr. Robot abgeschlossen und muss feststellen, dass sogar Person of Interest (was wirklich eine verdammt gute Serie ist) nochmal übertroffen wird, wenn es um die Darstellung der Hackingszenen geht! Als ich mit der Serie anfing wollte ich nur eine Episode gucken und mir die anderen für später aufheben, aber die erste Episode hat mich schon so gefesselt, dass ich gleich zwei weitere Episoden geguckt habe.

Es geht in der Serie um Elliot Alderson, einen einsamen und von Persönlichkeitsstörungen gezeichneten Hacker, der bei dem Sicherheitsunternehmen AllSafe Cybersecurity arbeitet, und der von dem geheimnisvollen “Mr. Robot” für die Untergrundorganisation Fsociety angeworben wird. Diese Hackergruppe möchte die Firma E Corp zu Fall bringen, die der wichtigste Klient von AllSafe Cybersecurity ist, und die Elliot als Security Engineer der Firma eigentlich vor Cyberangriffen beschützen soll. Falls ich euer Interesse gewecket habe dann gibt es hier auch noch eine etwas ausführlichere Beschreibung und Rezension.

Mr. Robot und Elliot

Und dass man bei der Darstellung von Hackingszenen und der Hackerkultur in Filmen und Serien viel falsch machen kann, hat sich ja in der Vergangenheit gezeigt. Doch bei Mr. Robot ist mir bis jetzt nicht eine Szene aufgefallen, die irgendwie an den Haaren herbeigezogen sein könnte. Man bekommt es mit realistischen Linux-Betriebssystemen- und Desktopumgebungen, Linux-Shells und SSH-Sitzungen zu tun, die tatsächlich so existieren und die jeder bei sich zuhause auf dem Rechner nachstellen könnte.

Und wenn dann auch noch ein Raspberry Pi zum Einsatz kommt um in’s interne Netzwerk einer Firma zu kommen dann wird es noch interessanter weil wohl die meisten von euch (und auch ich) so ein Teil (oder mehrere) bei sich zuhause stehen haben.

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